Physikalische Gefäßtherapie zur Unterstützung der Mikrozirkulation Unter dem Begriff Magnetfeldtherapie ist ein Verfahren bekannt, das mit schwachen elektromagnetischen Impulsen arbeitet. Das von mir empfohlene System BEMER wird vom Hersteller präziser als Physikalische Gefäßtherapie bezeichnet, weil es nicht auf das Magnetfeld an sich abzielt, sondern auf die Bewegung der kleinsten Blutgefäße.
Was ist die Physikalische Gefäßtherapie?
BEMER ist ein in der EU zugelassenes Medizinprodukt der Klasse IIa. Seine zertifizierte Zweckbestimmung lautet, die eingeschränkte Kontraktionsfrequenz sehr kleiner vorgeschalteter Arterien unter 100 Mikrometern anzuregen. Ziel ist eine gleichmäßigere Blutverteilung im feinen Kapillarnetz – der sogenannten Mikrozirkulation.
Die Anwendung erfolgt über eine Matte oder ein kleineres Auflagemodul. Sie ist nicht spürbar schmerzhaft, erfordert keinen Eingriff und dauert je nach Programm etwa acht bis zwanzig Minuten.
Was bedeutet Mikrozirkulation?
Als Mikrozirkulation bezeichnet man den Teil des Blutkreislaufs, der in den kleinsten Gefäßen stattfindet – in Arteriolen, Kapillaren und Venolen. Manche dieser Gefäße sind mehrfach dünner als ein Haar. Über sie werden die einzelnen Körperzellen mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt, und über sie werden Stoffwechselprodukte wieder abtransportiert.
Weil dieser Bereich für die Versorgung des Gewebes eine zentrale Rolle spielt, ist er in der Naturheilkunde seit Langem von Interesse. Aus meiner Sicht ergibt sich daraus ein sinnvoller Ansatzpunkt für eine begleitende Anwendung – ergänzend zu dem, was in der Praxis ohnehin geschieht.
Wie ich BEMER einsetze
In bestimmten Situationen empfehle ich meinen Patientinnen und Patienten die Physikalische Gefäßtherapie als Ergänzung zur osteopathischen Behandlung oder zur Bioresonanz. Das betrifft vor allem Menschen, die ihre Regeneration zwischen den Terminen selbst unterstützen möchten.
- Kennenlernen in der Praxis: Sie können das Verfahren bei einem Termin in Ruhe ausprobieren und spüren, wie sich die Anwendung anfühlt.
- Einordnung im Gespräch: Wir besprechen, ob und in welcher Form eine regelmäßige Anwendung für Ihre Situation überhaupt sinnvoll ist – und wann eher nicht.
- Anwendung zu Hause: Wenn Sie sich für ein eigenes Gerät entscheiden, erkläre ich Ihnen den Ablauf und stimme ihn auf Ihre übrige Behandlung ab.
Was Sie realistisch erwarten können
Ich halte es für wichtig, hier klar zu sein: Die Physikalische Gefäßtherapie ist kein Heilverfahren und ersetzt keine ärztliche Diagnostik oder Behandlung. Belegt ist der Einfluss auf die Bewegung der kleinsten Blutgefäße. Wie stark sich das im Einzelfall auf das Befinden auswirkt, ist individuell verschieden und lässt sich nicht vorhersagen.
Wenn Ihnen jemand ein bestimmtes Ergebnis verspricht, wäre ich vorsichtig. Ich empfehle das Verfahren dort, wo es aus meiner Erfahrung als Begleitung sinnvoll erscheint – nicht als Lösung für alles.
Wichtiger Hinweis zur Anwendung
Nach Herstellerangabe besteht eine Gegenanzeige bei Organ- und Zelltransplantationen, sofern eine das Immunsystem unterdrückende ärztlich verordnete Therapie läuft. Sprechen Sie in diesem Fall unbedingt vorher mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt. Gleiches gilt bei Schwangerschaft, implantierten elektronischen Geräten wie Herzschrittmachern sowie bei akuten Erkrankungen.
Wo Sie das Gerät beziehen können
Ich verkaufe keine BEMER-Geräte und erhalte für eine Empfehlung keinerlei Vergütung. Mir geht es allein um die fachliche Einordnung und die Begleitung Ihrer Anwendung.
Wenn Sie sich über Geräte, Modelle und Preise informieren möchten, wenden Sie sich bitte direkt an einen autorisierten Vertriebspartner. In unserer Region ist das Riffel – Dienstleistungen im Gesundheitswesen in Ostfildern. Beratung, Verkauf und Abwicklung liegen vollständig dort; auf die Inhalte dieser externen Seite habe ich keinen Einfluss.
Sie haben Fragen dazu, ob die Physikalische Gefäßtherapie für Ihre Situation infrage kommt? Sprechen Sie mich gerne an – am besten im Rahmen eines Behandlungstermins.






